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Mondialikon behandelt
Themen,
die sich vom Rand zur
Mitte bewegen sollen, vielleicht müssen. Sie ermöglichen
Diskussionen, nach denen es ein „Nein!“ geben kann gegen fremde
Kräfte, die aggressiv in das Leben hineinregieren wollen. Das
Zaumzeug der Freiheitseinschränkung wird immer enger gezogen,
derweil die Angst vor individueller Freiheit auch beim einzelnen
wächst. So kommt es, dass die individuelle Freiheit schlecht
beleumundet ist; sie erscheint als so etwas wie
eine Grille, die sich schwach sozialisierte
Menschen gönnen. Als würde der freiheitliche Mensch nur machen,
was er will, würde andere nicht mittragen, für Schwächere nicht
sorgen, in keiner Pflicht stehen.
Das Gegenteil ist der Fall. Individuelle Freiheit
entspricht Sozialsein. Wer sich vom Rand her der Gesellschaft, auch der
Ökonomie nähert, der bringt ihr die Kräfte, der bringt die Luft zum
Atmen mit. In diesem ersten Heft von Mondialikon gibt es viel darüber zu
lesen, wo geistige Ketten angelegt werden, und es gibt viel darüber zu
lesen, wie man sich von ihnen befreien kann. Dass das Spaß macht, haben
wir an unseren Autoren und beim Lesen der Beiträge gemerkt.
„Mondialikon“ – Heft 2 Mit folgenden
Beiträgen:
Gesellschaft
Ich und mein neues Telefon
Über die Selbstverbesserung des Menschen
Von Jan Fischer
Politik
Neuro-Enhancement
Leistungssteigernde Eingriffe in das
Gehirn
Von Melanie Grundmann
Sport
Eine Woche im Leben eines Kutschefahrers
Von Carolin Kotsch
Reportagen aus dem Alltag
Unsichtbar
Von Iris Kersten
Einkaufsgewohnheiten
Von Lydia Nehring
Philosophie
Gerecht verteilen
Überlegungen zum Bedingungslosen
Grundeinkommen und zur Menschenwürde
Von Marie von Borstel
(im
Skizzenheftformat mit Klammerbindung, 50 S., 12 Euro
ISSN 2191-1088)
„Mondialikon“ – Heft 1 Mit folgenden
Beiträgen:
Gesellschaft
Selbstbestimmung contra heteronome Machtansprüche
Zu Nikolaj Frederik Severin Grundtvigs Eintreten
für eine offene, sich an den einzelnen Menschen zu orientierende
Bürgergesellschaft
Von Horst Nägele
Politik
Schulpflicht: Schul-, Irr- und Auswege
Ein Plädoyer für wahlfreie Bildungswege
Von Jan Edel
Sport
Der Sommer der beknackten Sportarten
Wie ich dazu kam, Sport zu machen. Und was dann
passierte.
Von Jan Fischer
Reportagen aus dem Alltag
Alles stehen und liegen lassen
Aus Tübingen Lydia Nehring
Nur 13 Stunden und 52 Minuten
Aus Brüssel Iris Kersten
Philosophie
Philosophie an der Grenze
Zwischen Leidenschaft und Lachen:
Albert Camus, Michel Foucault und eine geheime
Verwandtschaft
Von Steffen Bollermann
(im
Skizzenheftformat mit Klammerbindung, 60 S., 12 Euro
ISSN 2191-1088)
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