|
Zum Stück:
Die vier Kurzhörspiele entführen in eine Welt, in
der nichts unmöglich ist: Ein Gummibaum erledigt dort die Hausaufgaben
einer Schülerin und die beiden nehmen schließlich gemeinsam Reißaus, ein
Fahrrad ist auf der Flucht vor der Polizei und diskutiert währenddessen
seine Abstammung, der pudelnasse Dackel Waldi, der von seinem Herrchen
für einen Superhund gehalten wird, sitzt plötzlich im Park oben auf der
Fontäne fest und eine Schule treibt eines Morgens mitten auf dem
Ozean...
Die Stücke sind im Rahmen des Hörspielprojektes
SpuK entstanden. Sie sind aus Ideen von Kindern aus der
Konrad-Agahd-Grundschule in Berlin Neukölln hervorgegangen und von der
Autorin zu Stücktexten weiterentwickelt worden.
Zur Autorin:
Sina Ness wurde 1982 in Basel geboren und
lebt heute mit ihrem Kind und ihrem Freund in Berlin Neukölln. Sie
arbeitete als Filmvorführerin und studierte Philosophie in Basel sowie
Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sina Ness
schreibt Hörspiele und Prosa. 2010 wurde ihr erstes Hörspiel, Gewitter,
vom Westdeutschen Rundfunk gesendet.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
16 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-55-6)
Zum Stück:
Der Text geht auf eine spielerisch, komödiantische
Weise mit der Vorlage, dem Märchen „Tölpelhans“ von Hans Christian
Andersen um. Es ist ein Stück fürs Kindertheater und braucht 1 Dame und
4 Herren. Es ist ein Schauspieler Stück, d.h. die Schauspieler stellen
die Geschichte her, ein perfekter Bühnen-Illusionszauber wird nicht
gebraucht.
Die Fabel des Stückes: die Prinzessin will den
intelligentesten Mann im Lande heiraten. Auch drei Söhne eines reichen Bauern
melden sich. Zwei davon mit gigantischem, auswendig gelerntem Wissen. Der dritte
Sohn, der Tölpel-Hans, ein echter Dummkopf, so scheint es, einer der in der
Familie nicht dazugehören soll. Und gerade der erweist sich zum Schluss als der
Klügste, der Lebensklügste.
Zum Autor:
Klaus von Mirbach ist Zeichner, Koch, Buchbinder,
Theaterregisseur, begeisterter Fahrradfahrer, Kunstpädagoge in einem
Kindergarten, Autor, Gärtner, lebt in Mönchengladbach und macht sich da mit
seiner Frau und seinen beiden Kindern ein schönes Leben.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
36 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-54-9)
Zum Stück:
Die Geschichte vom laufenden Baum
Ein junger Baum entdeckt, dass er laufen kann. Gegen den
Widerstand der anderen Bäume entwickelt er diese Fähigkeit und verlässt
schließlich den Wald. Auf seiner abenteuerlichen Reise durch die Welt begegnet
ihm allerhand Merkwürdiges. Und schließlich findet er seine Bestimmung: Er wird
das Geheimnis des Wassers ergründen. Dabei lernt er etwas Wesentliches über das
Leben selbst.
Zum Autor:
Sven Lange, geb. 1965 in Hamburg, fing schon
während der Schulzeit mit dem Schreiben an. Er studierte Philosophie und
machte sich dann als Autor und Theaterregisseur selbständig. Für seine
Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kölner Theaterpreis
1998 und 2001 und dem Marburger Kurzdramenpreis 2005. Zuletzt erhielt er
2009 den Hamburger Förderpreis für Literatur für das erste Kapitel
seines Romans piano. forte.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
20 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-48-8)
Zum Stück:
Idiot! & Idiot!! sind die allerbesten Freunde.
Eigentlich wollen sie nur etwas chillen und dabei grünen Tee trinken.
Doch als ein sogenannter Guum vom Himmel fällt, stehen sie vor dem
größten Kriminalfall ihres Lebens. Gemeinsam mit Einstein und seiner
e.n.T,E, Plung dem Kalb, Herrn LIll und nicht zuletzt Baron von Paradoy
werden sie in ein völlig durchgeknalltes Abenteuer verstrickt, an dessen
Ende die Protagonisten eine haarsträubende Überraschung erwartet…
Zu den Autoren:
Almut Stärk, geboren 1986 in Lahnstein, beendet
gerade ihr Studium der Romanistik und Anglistik an der Uni Bonn. In
ihrer Freizeit schreibt sie gerne lustig-melancholische Geschichten und
Theaterstücke. „Wahnsinniggi“ ist ihre erste Veröffentlichung. Auch ihr
nicht minder origineller Roman „Imhotep“ wird im Autumnus Verlag
erscheinen.
Daniel Ableev, geboren
1981 in Novosibirsk/Russland, emigrierte 1992 mit seiner Familie nach
Deutschland. Er studierte zunächst Jura und anschließend Komparatistik und
Anglistik/Amerikanistik an der Universität Bonn. 2005 hat er unter dem Pseudonym
„Das Lab“ den Gedichtband Xaß veröffentlicht. 2009 wurde sein Gedicht „Sansabienne“
im Jahrbuch der Lyrik 2009 (S. Fischer) abgedruckt und 2010 erschien die
Kurzgeschichte “The Secret of the House of Cough“ bei dem amerikanischen
Avantgarde-Webzine „The Dream People“. Das gemeinsam mit Christian Kellner
verfasste Theaterstück „d’Arquette“ wurde beim Kinder- und Jugendtheaterfestival
KAAS & KAPPES 2011 prämiert. Daniel Ableev ist freiberuflicher Autor für das
Musikmagazin „Legacy“ sowie Komponist für das Münsteraner Theater „Freuynde +
Gaesdte“. In den letzten zehn Jahren hat er viele experimentell-humoristische,
von Dadaismus, Surrealismus und Seltsamkeitsforschung inspirierte Texte
verfasst, die er gerne als Hirnnovellen bezeichnet, da sie „das Hirn des
Rezipienten um einen gewissen Bizarro-Faktor Xaß erweitern bzw. novellieren
sollen“. Auch sein nicht minder origineller Kurzroman „Alukind“ wird im Autumnus
Verlag erscheinen.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
72 S., 8 Euro
ISBN 978-3-938531-45-7)
Zum Stück:
Die Schmetterlingskönigin
Ein Märchenstück mit realem Hintergrund
…von einer wahren Geschichte inspiriert…
Holly Blue ist ein zehnjähriges Mädchen, dessen
Lieblingstiere Schmetterlinge sind. Holly Blue leidet unter einer seltenen
Augenkrankheit, bei der das Blickfeld immer enger wird, bis es schließlich
völlig verschwindet. Doch Holly Blue geht in keine Blindenschule, sondern
möchte, solange sie noch sehen kann, unter „normalen“ Kindern sein, weil sie
sich dann selbst wie ein normales Kind fühlt. Doch dafür müssen ihre Mitschüler
oft Verständnis zeigen, was nicht immer leicht ist, besonders für einen Jungen
namens Tom. Auf einem Schulausflug in den Wald macht Holly Blue eines Tages
Bekanntschaft mit der Schmetterlingskönigin und ihren Kindern. Sie kommt darauf,
dass ihr Gehör aufgrund ihrer Sehschwäche viel besser ausgebildet ist und dass
sie sogar das Flattern der feinen Schmetterlingsflügel durch den Wind
heraushören kann! Außerdem kann sie die Sprache der Schmetterlinge verstehen.
Diese besondere Gabe hilft ihr, Freundschaft mit ihren Lieblingstieren zu
schließen. Ihre neuen Freunde helfen Holly Blue, ihre Klassenkameraden in
Staunen zu versetzen und sie dazu zu bringen, mehr Verständnis und Toleranz für
Holly Blue aufzubringen.
"Die Schmetterlingskönigin" ist eine Geschichte über
Toleranz und das Normal-Sein-Wollen.
Zur Autorin:
Selma Parisi, 1980 in Sarajevo geboren, kam mit
zwölf Jahren als Kriegsflüchtling aus Bosnien und Herzegowina über
Kroatien nach Österreich. Matura und Studium der Theater,- Film, - und
Medienwissenschaft an der Universität Wien abgeschlossen (Mag.phil.).
Selma Parisi lebt als freie Theaterwissenschaftlerin, Dramaturgin,
Dolmetscherin und Autorin in der Wahlheimat Wien, pendelt aber sehr oft
zwischen verschiedenen Ländern. Glaubt fest daran, dass die Heimat dort
ist, wo die Liebe wohnt. So wechselt sie häufiger Städte als die
Windeln ihres Sohnes. War bisher in zahlreichen Produktionen als
Dramaturgin tätig, u.a. ab 2009 bis 2011 in der Reihe: "Kleine
Theaterstücke, große Themen" in Sisak, Kroatien.
Seit 2009-2011: Gründung des ersten unabhängigen
methodischen Projekts der Edukation von Kindern und Jugendlichen unter dem Namen
The/Arto in Zagreb, Kroatien. Organisatorische Leitung und Produktion von
lehrreichen Theaterstücken für Kinder und Jugendliche. Zusammenarbeit mit
verschiedenen Institutionen, Theaterhäusern, regionalen und internationalen
Festivals und Organisationen.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
48 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-42-6)
Zum Stück:
Wieso will der Prinz nur die Königstochter
heiraten? Wo sie doch so gierig ist! Er verkleidet sich für sie sogar
als Schweinhirt. Das alles erzählt uns Franz, des Prinzen Diener, der
tausendmal schlauer als sein Herr ist – und auch verliebt, in die
Hofdame.
Das Theaterstück basiert auf dem berühmten
Märchen von Hans Christian Andersen „Der Schweinehirt“ und adaptiert es
brillant für die Kinder von heute.
Zur Autorin:
Eva Mie, Jahrgang 1978, mochte das Märchen
„Der Schweinehirt“ von Andersen schon als Kind sehr gerne, vor allem
weil sie in den Prinzen verliebt war und glaubte, dass sie selbst ihm
viel besser gefallen hätte als diese zickige Prinzessin. Nachdem sie
dann im Erwachsenenalter Schauspiel studiert hatte, gründete sie die
„Münchner Märchenspieler“ und schrieb das Märchen um. So kam sie in
verschiedenen Münchner Kindergärten zu ihren bisher einzigen Auftritten
als „weibliche Hauptrolle“. Da sie jetzt Medizin studiert und Hausärztin
werden will, wird es wohl auch dabei bleiben.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
42 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-35-8)
Zum Stück:
Herr M. lebt nach System. Er plant jeden
Tag. Nie wäre es ihm passiert, dass er an einem Dienstag keine grünen
Prinzessböhnchen im Haus gehabt hätte. Er mag es ordentlich. Er mag es,
eine Ordnung noch ordentlicher zu machen. Eines Tages aber vergisst er
plötzlich, wer er ist. Auf der Suche nach sich selbst begibt er sich ins
Amt für seltene Angelegenheiten und begegnet dort Fräulein Trümmer, der
freundlichen Sachbearbeiterin. Unabsichtlich schickt sie Herrn M. auf
eine absurde Reise, die ihn über die Bahngleise an den Strand des
endlosen Spiegelmeeres führt.
"Herr M. und die Sache mit sich selbst. Eine
Odyssee" ist ein Theaterstück über das Selbstvergessen und die Verlorenheit,
über die Suche nach Orientierung und Bestimmung in einer absurden, unverwandten
Welt. Wer bin ich, wenn ich mich an mich selbst nicht mehr erinnern kann? Und:
Steckt vielleicht im Zustand des fehlenden Selbsterinnerns der Hauch einer
Chance? - Worauf?
Zu den Autorinen:
Andrea Fester ist freie
Kulturschaffende mit den Arbeitsschwerpunkten Schauspiel und Gesang,
Dramaturgie & Öffentlichkeitsarbeit sowie Projektmanagement; geboren
1970 in Berlin, Studium der Kulturpädagogik mit den Schwerpunkt
Angewandte Theaterwissenschaft, war sie bis zum Jahr 2001 als
Schauspielerin und Sängerin in zahlreichen Projekten verschiedener
Hildesheimer Freien Theaterensembles engagiert und entwickelte bis 2004
als Theaterpädagogin Inszenierungen mit SchülerInnen der Jahrgänge 9 bis
13 sowie mit geistig behinderten Menschen.
Im Jahr 2000 gründeten sie und Joachim von
Burchard das Tour-Theater Matz, für das Andrea Fester die Texte für die Bühne
bearbeitet und auch eigene Kindertheaterstücke schreibt.
Jule D. Körber wusste schon
früh, dass sie viel eher eine Jule ist als eine Dorothea, und seit sie
Geschichten schreibt, ist aus dem Dorothea ein D. geworden. Und da es zu einer
Jule so gut passt, viele Dinge auf einmal zu machen, war (und ist) sie nicht nur
Reiseleiterin in Spanien und Barkeeperin in der Schweiz, sondern sie studierte
Kreatives Schreiben in Hildesheim. Zur Zeit macht sie ein Volontariat bei der
WAZ in Essen.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
60 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-34-1)
Zum Stück:
Marie und Piet sind Mitschüler. Piet sieht
Marie, doch Marie nur Rick, den Neuen aus den U.S.A., der mit Piet
befreundet ist. Bis Marie, entgegen ihres eigentlichen Charakters, eine
Geburtstagsparty gibt. Erst in der Eskalation wird offensichtlich, wie
wer wirklich ist und denkt.
Zur Autorin:
Jule D. Körber, Jahrgang 83, geboren im
schönen Hamburg-Altona, war zwar schon zu Schulzeiten dem Theater
verbunden, ihr erstes Drama schrieb sie aber erst in Hildesheim in ihrer
Studenten-WG - und das eher durch Zufall. Nur ein paar Sätze, eine erste
Szene von "Edgar ist tot" hatte sie auf dem Küchentisch liegengelassen,
ihre Mitbewohnerin las es und war begeistert, überredete sie, es zum
Wettbewerb "Drama Köln" zu schicken, die waren begeistert und wollten
den Rest des Dramas - den es noch nicht gab. Da kam sie ganz schön ins
Schwitzen, schrieb das Stück innerhalb von zwei Tagen fertig - und war
ab da Dramatikerin. Wurde immer wieder begeistert in Köln gespielt, aber
auch in anderen Städten, teilweise auch auf englisch.
Seit sie eine Auftragsdramatikerarbeit für
das Festival 100grad Berlin innerhalb von 6 Stunden über Nacht
geschrieben hat, wird sie schon mal als die schnellste Dramatikerin
Deutschlands bezeichnet.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
28 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-19-8)
Zum Stück:
Die vier Minihörspiele erzählen von den
beiden Jungs, vor deren Augen sich ein Parkteich in ein rauschendes Meer
verwandelt, vom blinden Riesen, der weinen wollte, von einem fiesen
Halbgeist, der unter dem Spielplatz wohnt und für alle möglichen
Missgeschicke im Kiez verantwortlich ist, aber auch von den drei
Schulmädchen, denen es gelingt, ein aus dem Nest verschwundenes Ei zu
seiner Vogelmutter zurückbringen. Die Stücke sind im Rahmen eines
Hörspielprojektes aus Ideen von Kindern aus der Konrad-Agahd-Grundschule
in Berlin Neukölln hervorgegangen und von der Autorin zu Hörspieltexten
weiterentwickelt worden. Das Hörspielprojekt wurde gefördert durch den
Aktionsfonds des Quartiersmanagements Körnerpark unter der Initiative
„Soziale Stadt“
Der Autumnus Verlag finanziert alle
Publikationen ohne Unterstützung.
Zur Autorin:
Sina Ness wurde 1982 in Basel geboren und
lebt heute mit ihrem Kind und ihrem Freund in Berlin Neukölln. Sie
arbeitete als Filmvorführerin und studierte Philosophie in Basel sowie
Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim. Sina Ness
schreibt Hörspiele und Prosa. 2010 wurde ihr erstes Hörspiel, Gewitter,
vom Westdeutschen Rundfunk gesendet.
(im Skizzenheftformat mit Klammerbindung,
26 S., 6 Euro
ISBN 978-3-938531-31-1)
|